Pepper and Candy

Eigentlich hätte ich das gestern posten müssen, aber ich bin erst heute so weit und dass das Pferd so heißt, hat ja nichts mit Halloween zu tun.

Kann sich eigentlich noch jemand an den kleinen Pepper erinnern? Nein? Dann kannst Du hier schauen oder hier.

Pepper ist eine coole Socke und mittlerweile wird er auch geritten. Er steht immer noch in dem Stall, in dem ich Reit-Training habe und ich überlege immer noch, ob es Sinn macht, ihn zu mir zu holen.

Sinn macht es eigentlich nicht, weil ich ja nicht dazu komme, meine beiden Großen zu reiten und ein Drittes wäre da nicht gerade eine Erleichterung.

Nun war jemand im Stall, der ihn kaufen wollte. Die Reiterin schwärmte mir von ihm vor und das sie ihn unbedingt kaufen will. Das war für mich irgendwie ein kleiner Schock, denn sie hätte ihn zu sich nach Hause geholt, so dass ich ihn nicht mehr gesehen hätte.

Tja, wie das Schicksal so will, kommt sie mit ihm nicht klar und er steht wieder zum Verkauf.

Ich habe mich jetzt entschlossen, zu fragen, ob ich ihn ein wenig „pflegen“ kann, denn die Verkaufspferde stehen den Reitschülern natürlich nicht zur Verfügung. Vielleicht kann ich ihn im Unterricht auch mal ein wenig Probereiten und mich dann entscheiden… ob oder ob nicht…

Pepper and Candy

Na, hat er nicht einen verführerischen Blick???

Da lächelt er...

…und ein verführerisches Lächeln hat er auch… 🙂

Ein Cowboy der sich selbst auf die Schippe nimmt…

Nun mag ja der eine oder andere denken, das wäre Tierquälerei. Also am Pferd, denn Kühe werden ja geschont.

Ich empfinde allerdings nicht so. Das Pferd sieht doch recht entspannt aus und vertraut seinem Reiter. Sonst würde es so was gar nicht mitmachen…

Zebrastreifen sind in!

Eine Bekannte zeigte mir ein Bild von ihrem Pferd mit Zebrastreifen. Ich dachte erst, sie habe es verkleidet um an irgendeiner Aufführung teilzunehmen. Nein, angeblich soll dies die Pferde gegen Insekten schützen. Was mir letzten Sonntag wie ein schlechter Scherz vorgekommen ist, kann man bei n-tv.de nachlesen. Wer es glaubt?! Ich kann mir das nicht vorstellen, obwohl, wenn ich mein Pferd gelb anmalen würde, dann hätte es ganz viele Rapskäfer und Bienchen im Fell. Ist mir auch schon mal passiert. Also nicht, dass ich mich gelb angemalt hätte. Eine gelbe Tischdecke im Sommer sieht schön aus, ist aber total doof, weil man damit wirklich Insekten anlockt.

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Tja, einen Beweis, das Zebrastreifen Bremsen und Mücken abhalten, den gibt es nicht wirklich. Der Glaube versetzt Berge und so werden wohl noch einige Pferdchen im Bierteig ähm mit Mehl-Wasser-Gemisch bemalt werden. Naja, wem es gefällt.

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Man könnte sich auch noch Stinkesocken aus Tansania ans Pferd klöppeln, vielleicht helfen die auch gegen die hier lebenden Stechviecher??? Wäre dann ja der Exportschlager… …und manche Menschen probieren ja wirklich alles aus…

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Ich glaube ich produziere jetzt Fliegendecken mit Zebra-Muster, gewebt aus Stinkesocken mit dem Vermerk, bitte nicht waschen. Allerdings könnte ich natürlich auch ein syntetisches Stinkesocken-Spray entwickeln, welches man dann auf die Fliegendecken oder direkt auf das Pferd aufsprühen könnte. Oha Marktlücke… …bin mal eben beim Patentamt…

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Mist, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die Stinkesocken ziehen die Beißer an und es wurde auch schon eine synthetische Variante hergestellt, die nun in einem Gerät vor das Haus gestellt werden soll (also in Tansania) um die Blutsauger anzulocken und zu töten. Wäre das nicht auch etwas für die Weide? Grübel… …naja, mit dem Hit stinkende Zebra-Pferdedecke wird es ja nun nichts. Und ich war schon so euphorisch… 😦

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Hier der Artikel:

Zitat von n-tv.de

„Freitag, 26. Juli 2013

Biologische Waffe gegen BlutsaugerPferde bekommen Zebrastreifen

Bremsen und Stechfliegen sind eine große Plage auch für einige Tiere. Reiter bemalen neuerdings ihre Pferde mit einem Zebrastreifenmuster – in der Hoffnung, dass den Blutsaugern der Appetit vergeht. Hinter der Taktik stecken wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Zebra-Forschung.

Reiter haben im Kampf gegen die verhassten blutsaugenden Pferdebremsen ein erstaunliches Gegenmittel entdeckt: Sie malen ihren Lieblingen Zebrastreifen aufs Fell. Im sozialen Netzwerk Facebook schwören Hunderte Pferdebesitzer auf den Erfolg ihrer Methode. Auf der Pinnwand ihres Forums sind Dutzende Fotos von Pferden im Zebra-Look zu sehen. Die Besitzer der Vierbeiner geben Ratschläge zu den vermeintlich besten Mustern und tauschen sich aus über geeignete Zutaten für die Farbe. Die Wissenschaft hat jedoch noch keinen eindeutigen Beweis für die abschreckende Wirkung eines gestreiften Fells auf Insekten.

Zweifel keimen in der Facebook-Gemeinde nicht auf. Der Tenor der Kommentare in den Gruppen ist eindeutig. So fasst etwa Nutzerin Sibylle zusammen: „Klappt gut, deutlich weniger Bremsen, sie schwirren rum, landen aber nicht mehr.“ Und Nutzerin Lena glaubt, den ultimativen Beweis angetreten zu haben: Nach zwei Dritteln des Fells ihrer „Cinderella“ ging die Farbe aus – mit dem Ergebnis, dass die Plagegeister die Streifen mieden – den noch nicht bemalten Teil der Stute aber munter weiter attackierten.

„Hauptsache kontrastreich und vertikal!“

Zebrastreifenpferd auf einem Hof in Niedersachsen Foto von NTV dpa (c)

Als grundlegendes Patentrezept gibt die Gruppe Neumitgliedern den Hinweis: „Für dunklere Pferde empfehle ich weiße Streifen und für helle Pferde empfehle ich möglichst dunkle Streifen. Hauptsache kontrastreich und vertikal!“ Längst fachsimpeln die Nutzer intensiv über geeignete Farbe. Die Ideen reichen vom Wasser-Mehl-Gemisch (hält nicht so lange) bis hin zu professionellen Viehmarkierungsstiften. Es kursieren ganze Bauanleitungen zu Apparaturen für den temporeichen Farbauftrag. Ein Pferd in drei Minuten bemalen – kein Problem.

Was anfangs wie ein Aprilscherz klingt, hat einen ernsthaften wissenschaftlichen Hintergrund. Biologen aus Ungarn und Schweden zeigten vor gut einem Jahr, dass Zebras ihre kontrastreiche Zeichnung im Fell offensichtlich auch als Schutz vor Insekten dient. Zuvor hatte die Forschung angenommen, die Streifen erschwerten Raubtieren das Erspähen der Beute. Die These lautete, dass Fressfeinde im flimmrigen Licht der heißen Savanne die Zebras schlecht erkennen oder Probleme haben, einzelne Tiere in einer galoppierenden Herde auszumachen.

Doch das Experiment des Forscherteams um Susanne Åkesson von der schwedischen Uni Lund zeigte, dass blutsaugende Bremsen mit Lockstoff präparierte Attrappen mieden, wenn die gestreift waren. Mehr noch: Je schmaler die Streifen, desto besser. Das Team schrieb: „Wir folgern, dass Zebras ein Felldesign entwickelt haben, bei dem die Streifen so schmal sind, dass sie eine minimale Attraktivität für Bremsen haben.

Doch genaue Erklärungen fehlen den Forschern immer noch. Tierarzt Burkhard Bauer, Experte für „Lästlinge und blutsaugende Insekten“ an der Freien Universität Berlin, warnt: „Das ist ein sehr komplexes Thema.“ Es gebe zwar die Beobachtung, dass Zebras weniger unter der gefürchteten Tsetsefliege leiden. Das aber auf ihr Fellmuster zurückzuführen, könnte ein Trugschluss sein. Womöglich wehrten sich die Zebras ganz einfach besser, etwa mit dem Zucken ihrer Haut.

Für die Reiter, die ihre Pferde in Zebras verwandeln, hat Fachmann Bauer eine ganz populärwissenschaftliche Botschaft: „Vielen Insekten ist das mit Sicherheit völlig wumpe.“ Schließlich sei Geruch „das überragende Lockmittel“ für die Parasiten. Aber wer sein Pferd in mühevoller Arbeit erst einmal bemalt habe, glaube womöglich auch eher an einen Erfolg. „Ein bekannter psychologischer Effekt“, sagt Bauer.“

Quelle: n-tv.de , Heiko Lossie, dpa

Weidegang…

Am 1. Mai beginnt die Weidesaison und am 01.Oktober endet sie wieder. Dies ist irgendwie ein ungeschriebenes Gesetz und viele Stallbesitzer halten sich daran. Meist macht es auch Sinn, da die Pferdewiesen doch in der Weidezeit stark beansprucht werden und sie auch Zeit zur Erholung benötigen.  Wenn eine Weide zu exzessiv genutzt wird, wachsen dort bald nur noch Pflanzen, die die Pferde nicht gerne fressen.  Außerdem sterben die meisten Parasiten/Würmer nach ca. 3 Monaten, wenn sie nicht über das Gras in den Pferdebauch gelangen. Das ist ein natürlicher Schutz gegen Würmer. Allerdings sollte man deshalb nicht auf die passende Wurmkur verzichten. Der Tierarzt weiß, welche Wurmkur man wann geben sollte. 4x im Jahr ist sinnvoll.

Ich wechsle deshalb gerne jedes Jahr den Standort der Weide. Ich zäune dann nur mit Steckpfählen und Litze ein. Umschichtig wird dann beweidet oder halt Heu oder Silage gemacht. Da ich z.Z. noch genug Land habe ist dies für mich nicht allzu schwer umzusetzen.

Pferde sind Steppentiere und waren es gewohnt 16 Stunden am Tag zu fressen. Allerdings Steppengras und in den 16 Stunden legten sie viele viele Kilometer von den Weidegründen zu den Wasserlöchern zurück, so dass sie viel mehr Bewegung hatten, als unsere Pferde heute.

Mangelnde Bewegung und viel Gras bedeuten Rehe- und Kolik-Gefahr, da das Gras heute nicht ausgedörrte eiweißarme Stängel sind, sondern saftiges energiereiches Powerfutter. Wenn man seine Pferde nach ein paar Stunden von dem grünen Klee-Gras-Gemisch holt, kann es schon mal sein, dass sie so überfressen sind, wie wir nach einem „All you can eat“-Dinner bei dem nur unsere Lieblingsgerichte aufgetragen werden. Dann kommt es zu Bauchweh und Völlegefühl und schlimmstenfalls zur Kolik. Ist zu viel Fruktan im Gras kann dies zu einer Hufrehe führen. Dies ist, grob erklärt, eine Entzündung der Huflederhaut, bei der sich das Hufbein so durch den Huf senken kann, dass das Pferd nicht mehr laufen kann und sehr starke Schmerzen hat. Manchmal hilft ein Beschlag und manchmal muss man die Pferde leider von ihrem Leid erlösen.

Meine Pferde stehen ganzjährig auf einem Auslauf mit Unterstand (im Winter verbringen sie die Nächte im Stall). Im Frühjahr weide ich sie langsam an, was bedeutet, dass sie die ersten Tage vor dem Weidegang Heu bekommen und dann höchstens 30 Minuten auf die Wiese dürfen. Manchmal ist das schon recht schwierig, weil sie sich nach so kurzer Zeit nicht einfangen lassen wollen. Aber so haben sie (und ich) dann ein wenig zusätzliche Bewegung und wenn sie wissen, sie bekommen nach dem Weidegang ein Leckerchen, sind sie auch meist ganz kooperativ. Die kurze Anweidephase verhindert Koliken, da der Pferdemagen doch sehr empfindlich ist. An neues Futter sollte man sie immer langsam gewöhnen. Mittlerweile sind wir bei 6 Stunden Weidegang. Mehr wird es aber auch nicht werden, da meine eine Stute sehr schnell zulegt und so schon recht kräftig ist.

 

 

Es könnte ja etwas zu essen geben…

Ein Pfiff und laut die Namen gerufen und schon kommen sie angerannt… …vielleicht gibt es ja ein Leckerchen?

Curly Sue

Sparky

Sparky

Shadow

Frisch geschlüpft…

Dieses kleine Shetland-Pony-Fohlen muss in den letzten Tagen zur Welt gekommen sein, denn ich fahre jeden Mittwoch an der Koppel vorbei und letzten Mittwoch war das da noch nicht… 

Mama und Kind

Die Beine müssen zum Aufstehen noch sortiert werden…

Das ist der stolze Papa. Er hat aufgepasst, dass ich seiner Familie nicht zu Nahe komme…

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Wirklich eine tolle kleine Familie. Und wenn ich mich in die beiden großen Shettys schon lange verliebt habe, dann hat das kleine mein Herz im Sturm erobert. Es ist  so knuddelig. Ich hätte es am liebsten eingepackt und mit nach Hause genommen… …da wären die Stute und Hengst bestimmt nicht mit einverstanden gewesen und die Besitzer bestimmt auch nicht…

 

Frisch gepresst!

Ach nein, frisch gedruckt bzw. frisch geschrieben.

Lucie wollte auch unbedingt einen Blog haben. Schon immer hat sie gejault, alle anderen Hunde hätten auch einen und nun hat sie es geschafft. Mal schauen was daraus so wird und wie sie sich so als Schreiber macht… …Blödsinn macht sie ja genug… :)

Lucie’s Blog

Viel Spaß beim Schauen wünschen

 Rainbow und Lucie… :)